Mein BriefmarkenangebotDeutsche Nebengebiete

Briefmarken der deutschen Nebengebiete

Briefmarken Ausgaben zur Zeit der Dt. Besetzung im 1. Weltkrieg

Diese Ausgaben waren keine Ausgaben der deutschen Post im Reichsgebiet, sondern kamen nur in den Besetzungsgebieten zur Ausgabe. Sie sollten nur der Zivilbevölkerung dienen, die Truppen durften diese Marken nicht benutzen, hier gab es das Feldpost System.

Geographisch lassen sich diese Ausgaben in der sogenanten Westgebiete und die Ostgebiete.

Zu den Westgebieten gehört zum einen Landespost Belgien. Das neutrale Belgien wurde 1914 durch die deutschen Truppen ohne Kriegserklärung besetzt und hier eine eigene Post eingerichtet.

Der zweite Block der Besetzungsausgaben nimmt das Etappengebiet West in Anspruch. Da der Krieg im Laufe der Zeit in einen Stellungskrieg mündete, wurden hierfür eigene Ausgaben gedruckt. Es umfasst die Bereiche zwischen der Westfront und dem Generalgouvernement Belgien mit seinen eigenen Ausgaben.

Die Bereich änderten sich entsprechend dem Frontverlauf, für geschichtsinteressiete Sammler hinsichtlich Orte und Stempel eine wahre Fundgrube!

Während die Westgebiete mit 37 Ausgaben recht überschaubar sind, gibt es aufgrund der vielen verschiendene eroberten Gebiete eine große Vielzahl an Ausgaben.

Es gibt drei Hauptausgaben: eine zentrales Ausgabestelle, die beim Oberbefehlshaber Ost angesiedelt wurde sowie Ausgaben für das besetzte Polen und Rumänien.

Neben diesen Hauptsammelgebieten gibt es noch eine Reihe an kleinen und sehr gesuchten weiteren Ausgaben. So Notausgaben aus Dorpat, Laibau, die Landesbotenpost des 10. Armee, Lokale Ausgaben und vieles weitere mehr. Die meisten dieser Ausgaben sind extrem selten!

Briefmarken Ausgaben der Deutschen Abstimmungsgebiete

Nach der Kapitulation des Deutschen Reiches musste Deutschland umfangreiche Gebiete vor allem im Osten abgeben.

Darüber hinaus wurde beim Versailler Friedensvertrag einige Gebiete bestimmt, die entmilitarisiert und vorläufig dem Völkerbund unterstellt wurden. In diesen Gebieten kam es jeweils zu einer Volksabstimmung, bei dem die Bevölkerung entschied, ob sie im Deutschen Reich verbleiben sollte.

Allenstein

Die Briefmarken Ausgaben Allensteins umfassten die südlichen Kreise Ostpreußens. Im April 1920 traf die entsprechend Kommission ein und auch in diesem Monat kamen die eigenen Briefmarkenausgaben heraus.

Die Abstimmung, bei der 98 % der Bevölkerung für einen Verbleib im Deutschen Reich stimmten, fand am 11.07.1920 statt, die Gültigkeit der Briefmarken Allensteins endete am 20.8.1920.

Herausgegeben wurden 28 Werte. Ein nettes, überschaubares Sammelgebiet, dass durch einige seltene nicht herausgegebene Marken verfeinert wird.

Marienwerder

Das Gebiet Marienwerder umfasste die Gebiete im südlichen Westpreußen östlich der Weichsel. Hier traf die die Abstimmungskommission bereits im Februar 1920 ein, die Postgültigkeit begann im März 1920.

Auch in Marienwerder fand die Abstimmung am 11.07.1920 statt und auch hier stimmte eine überwältigende Mehrheit, 96 %, für den Verbleib im Deutschen Reich.

Die Postgültigkeit der Marken Marienwerders endete am 13.09.1920. In diesem halben Jahr wurden 48 Briefmarken herausgegeben.

Ein Satz ist recht teuer mit einer Katalogbewertung von 650,-- bis 1.500,-- Euro je nach Erhaltung, den Rest kann man recht preiswert zusammensammeln. Allerdings sind auch diese Ausgaben alles Massenware, so dass man schon etwas Geduld und Glück braucht.

Oberschlesien

Ursprünglich sollte Oberschlesien im Zuge des Versailler Vertrages ganz an Polen abgegeben werden, was allerdings auf erheblichen deutschen und englischen Widerstand traf. Mit Erfolg, die Abtretung wurde in eine Volksabstimmung umgewandelt.

Die entsprechende Kommission übernahm 1920 die Macht. Während die Abstimmung in Allenstein und Marienwerder noch im gleichen Jahr stattfand, wurde sie in Oberschlesien erst im Jahr 1922 realisiert.

In diesen zwei Jahren wurden 43 Briefmarken und dazu 20 Dienstmarken herausgegeben.

Bis auf einen etwas teureren Satz Überdruckausgaben sind die meisten Werte recht günstig zu erstehen. Interessant ergänzt wird das Sammelgebiet durch eine Reihe an Zusammendrucken und Farbvarianten.

Eine ganz besondere Spezialität sind die sehr seltenen Ausgaben der französischen sowie die Ausgaben vom Östlichen Oberschlesien, die an Polen gingen.

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