Bei Automatenrollen auf der Rückseite bestimmter Marken befindliche Nummern, mit deren Hilfe bei angerissenen Rollen eine Bestandskontrolle ermöglicht wird. Zählnummern befinden sich meist auf jeder fünften oder zehnten Marke in der Rolle.
Bequemere Trennungsart einzelner Briefmarken aus dem ganzen Bogen angebrachte Perforation. Technisch wird zwischen drei Zähnungsarten unterschieden: Kamm-, Kasten- und Linienzähnung auch Kamm-, Kreuz-, Automaten- und Doppelkammzähnung zählen dazu.
Eigentümlichkeit verschiedener gezähnter Marken bei denen während des Zähnens die Perforation schlecht durchgestanzt ist.
Zähnungslöcher von der Perforationslinie abweichen, rechnet unter die Zähnungsfehler.
Anbringen der Perforation entstehenden fehlerhaften Abweichungen (Fehlzähnung), z.B. durch falsches ansetzen der Zähnungskämme.
Mechanisches oder elektronisches Gerät, zur Bestimmung des Zähnungsmaßes
Postalischer Vordruck, dessen Verwendung für jede Postsendung, mit der ein am Postschalter eingezahlter Geldbetrag auf ein bestimmtes Postscheckkonto übermittelt werden soll (Geldübermittlungssendung), vorgeschrieben ist.
Zentraler Arbeitskreis
Philatelistische Bezeichnung für die Klebezettel
Philatelistische Bezeichnung für die seit Oktober 1994 in Deutschland übliche Einheit von Briefmarken. Viele Sammler schätzen den eigens gestalteten Rand der Zehnerbögen.
Von den Postverwaltungen herausgegeben für die Verrechung der Gebühren bei Beförderung von Zeitungen und Zeitungspaketen. Die bekanntesten sind hier die Marken mit dem Bild des Merkurs von Österreich aus dem Jahre 1851.
Aus glasklaren Werkstoff bestehende Folie in die die Briefmarke eingelegt wird.
Zusatzstempel auf Postsendungen deren Inhalt durch staatliche oder militärische Postzensurstellen (Postüberwachungsstellen) überprüft worden ist.
In Zensur- oder Postüberwachungsstellen verwendete Klebestreifen (in Rollenform), die zum (seitlichen) verschließen der Sendungen, die kontrolliert (zensiert) worden ist.
Auf einer Postsendung (meist rückseitig) angebrachter Zettel, der darauf hinweist, dass die Sendung eine Zensur- oder ein Postüberwachungsstelle durchlaufen hat.
Abkürzung ZKPh, war von 1949 bis zur Gründung des Philatelistenverbandes im Kulturbund der DDR (1969) das Organ des Präsidialrates des Kulturbundes der DDR zur kulturpolitischen und fachlichen Anleitung der organisierten Philatelisten der DDR.
Abkürzung ZKD, zur Sicherung des Postverkehrs zwischen staatlichen Organisationen unter Benutzung der Einrichtung der Deutschen Post am 10.10.1955 eingeführt Postdienst unter dem Schutz der Organe des Ministeriums des Inneren der DDR.
österreichischer Briefmarkenstecher, geboren am 19. Juni 1891 in Wien
Die Beförderung von Postsendungen, namentlich Briefsendungen, mit Luftschiffen, stellt eine wichtige Geschichte in der Luftpost dar.
Gegenwärtig zählt die Zeppelinpost-Arbeitsgemeinschaft 200 Mitglieder weltweit. Diese treffen sich mehrmals jährlich an historischen Orten wie Friedrichshafen und Zeppelinheim um Ihr Wissen auszutauschen. Außerdem gibt der Verein die Mitgliederzeitschrift "Zeppelinpost" heraus.
Bezeichnung für den Sonderblock mit Zuschlag, der 1946 von der Deutschen Post anlässlich einer Briefmarkenausstellung im ehemaligen Zeughaus in Berlin herausgegeben wurde.
Zentraler Fachausschuss
Anhängsel oder Markenfeld, das besonders dekorativ gestaltet ist.
Poststempel der Zierart, Ornamente u. ä. zeigt oder in Zierform geschnitten ist.
Kaufmann, bedeutender Philatelist, vor allem hervorragender Kenner und Prüfer der Markenausgaben der ehemaligen Deutschen Reichspost zur Zeit der Inflation 1920/23, aber auch über Feldpost des ersten Weltkriegs.
Zentrale Kommission Philatelie
Der Zentrale Philatelistische Vermittlungs- und Warndienst wurde 1959 in Hamburg gegründet.
Fälschung zum Schaden der Post der 60-Pfennig-Freimarke hellbraunkarmin der zweiten Kontrollratsausgabe für Deutschland (so genannte "helle Sechziger") mit falschen Gummistempelaufdruck "Sowjetische Besatzungszone" bezeichnet. Sie wurde in Zschopau (bei Chemnitz) durch Postangestellte verwendet, die sich an den Betrügereien beteiligten, indem sie diese Fälschungen in den Postdienst eingeschleusten und zur Freimachung von Paketkarten verwendeten.
Zväz Slovenskych Filatelistov (Verband slowakischer Philatelisten)
Zustellstützpunkt
Zustellstützpunkt mit Leitfunktion
Postverbindungen mit denen Postsendungen großen, international wichtigen Postkursen zugeleitet werden.
Philatelistische Bezeichnung für einen Text und/oder eine bildliche Darstellung, die im freien linken Teil der Vorderseite einer Postkarte (Zudruckkarte) oder eines Briefumschlags eingedruckt sind.
Briefmarkenkatalog aus der Schweiz, Erscheinungsort: Bern
Abkürzung Zd; Bezeichnung für zwei oder mehrere senkrecht oder waagerecht zusammenhängende Briefmarken mit unterschiedlichen Motiven und Wertstufen. Zusammendrucke stammen vorwiegend aus Markenheftchen oder Blocks.
Schalterbogen von Marken, die als Zusammendrucke hergestellt und ausgegeben werden.
1) Freimachung einer Sendung mit der Gebühr für zusätzliche
Leistungen der Post (z.B. Eilsendungen, Luftpost).
2) Ganzsachen bei denen lose Marken dazu geklebt wurden
unbeliebt bei Sammlern.
Zusammenfassende Bezeichnung für postalische Leistungen gegen zusätzliche Gebühren, die vom Absender gewünscht werden können.
Bezeichnung für alle außer dem Tagesstempel des Einlieferungspostamtes auf der Postsendung angebrachten Stempel wie Ankunfts-, Grenzübergangs- und Flugbestätigungsstempel.
1) Annahmeerklärung des Versteigerers gegenüber dem letzten
Höchstgebot.
2) bei Briefmarken in Österreich einmal jährlich vorkommende
Erhöhung des Nennwerte zugunsten des VÖPh. In Deutschland
gängige Praxis zugunsten diverser Organisationen (z.B. "Für die
Wohlfahrt").
Briefmarken, die zusätzlich zum Nennwert noch mit einem Zuschlag versehen sind, der wohltätigen Zwecken zugute kommt (Hochwassergeschädigte, Jugend, Sporthilfe, ...). Der Zuschlag wird beim Verkauf eingehoben und hat keine Frankaturkraft.
Dienstzweig der Post, dessen Aufgabenbereich die Zustellung der beim Zustellpostamt eingegangenen Postsendungen und Presseerzeugnisse ist.
Auf Postwertzeichen dient zur Erläuterung des Ausgabeanlasses, des Markenmotivs u. a. bei Sonderausgaben für Jubiläen, Persönlichkeiten usw. zählen auch Jahresangaben zur Zweckinschrift.
Bildet Untergruppe der Kreisstempel, besteht aus konzentrisch angeordneten Kreislinien, zwischen denen die Stempelinschrift steht.
bedeutender Philatelist, vor allem hervorragender Kenner und Prüfer der Postwertzeichen und Stempel verschiedener asiatischer Sammelgebiete (China, Japan, Korea). Er verfasste zahlreiche Artikel für Fachzeitschriften und Abhandlungen (z.B. "Japanmarken - echt oder falsch?", 1971) über diese Sammelgebiete.
In Gebieten verwendet, in denen 2 oder mehrere Nationalitäten gleichberechtigt leben, wobei die Postamtsbezeichnung in den beiden Sprachen oben und unten oder rechts und links im Tagesstempel steht.
Bezeichnung für Marken mit geringen Mängeln
Bei ungebrauchten Marken auf Falzspur des Erstfalzes angebrachter weiterer Falz. Erhebliche Wertminderung.
Felder des Druckbogens oder des Rollbogens in Markengröße zwischen den einzelnen Schalterbogen.
Markenheftbogen (gelegentlich auch Druck- oder Silberbogen) befindliche senkrechte und/oder waagerechte Markenfeldreihen, die eigentlich (z.B. zur Gewinnung des Heftrandes bei Markenheftchen) zerschnitten werden sollen oder den Bogen unterteilen.
Zeitungszustellung, Inschrift eines rechteckigen Kennbuchstabenstempels