Bei Veränderung der Werte einer Briefmarke wird manchmal die alte Wertangabe mit der neuen überdruckt.
Freimachung einer Postsendung in einer Höhe die über die für die betreffende Sendung erforderliche Postgebühr hinausgeht. Überfrankatur deutet meist auf eine philatelistische Zwecke aufgegebene Sendung hin, da Bedarfsbriefe in der Regel gebührengerecht bzw. bei Fehlen von Marken geeigneter Wertstufen nur unerheblich höher freigemacht sind.
Philatelistische Bezeichnung für die in den ehemaligen vier Besatzungszonen Deutschlands 1945/1946 örtlich ausgegebenen Postwertzeichen, die zum Teil erforderlich waren, um den durch die Außerkurssetzung der Postwertzeichen aus der faschistischen Zeit entstandenen Markenmangel zu überbrücken.
Mischfrankatur zwischen Marken einer Ausgabe deren Außerkurssetzung bevorsteht und Marken der nachfolgenden Ausgabe.
Im philatelistischen Sinne (in den Briefmarkenkatalogen) alle außereuropäischen Staaten und Sammelgebiete verstanden.
Ukrainischer-Briefmarken-Sammler-Verein. Österreichischer Briefmarkensammlerverein, der mit Hilfe der Philatelie über die Geschichte, Kultur, Religion und das Brauchtum der österreichischen Ukrainer und der Ukraine informieren möchte.
Auch Umm al Qiwain. Scheichtum der Vereinigten Arabischen Emirate. Die FIP betrachtet diese Ausgaben als schädlich.
Abkürzung undurchst. Die Bezeichnung wird für Marken, die während des Perforierens versehentlich ohne Durchstich geblieben ist, genutzt.
Begriff aus der Sammlersprache für eine Briefmarke, Ganzsache oder Telefonwertkarte, die der postalischen Verwendung nicht zugeführt wurde.
Im Unterschied zu postfrischen Briefmarken können ungebrauchte Briefmarken auch mit Klebefalz oder Falzresten versehen sein. Dennoch wird ungebraucht im Alltag oft in gleicher Bedeutung wie postfrisch verwendet.
philatelistisches Zeichen ist * für Marken mit Falz oder andere Gummibeschädigungen oder (*) für Marken ohne Gummierung und nachgummierte Marken.
Bezeichnung für den Zustand einer Marke, die ihrem Zwecke noch gedient hat, jedoch absichtlich oder versehentlich nicht gestempel bzw. anderweitig entwertet wurde. Ungestempelt wird vielfach im Sinne von ungebraucht verwendet, obwohl fachlich ein Bedeutungsunterschied vorliegt.
Abkürzung ungez.; Bezeichnung für Marken, die während des Perforieren ohne Zähnung geblieben sind. Regulär ohne Perforation verausgabte Marken werden als geschnitten bezeichnet.
Bezeichnung für Zustand einer Marke zu deren Herstellung absichtlich nicht gummiertes Briefmarkenpapier verwendet wurde (vielfach in tropischen Ländern mit hoher Luftfeuchtigkeit üblich). Ferner werden heutzutage Marken, die mit Gefälligkeitsstempel verkauft werden sollen, gelegentlich auf ungummiertem Papier gedruckt. Bei Sonderblocks sind hin und wieder nur die Marken gummiert.
United Nations Postal Administration (Postverwaltung der Vereinten Nationen)
Vor dem Druck des eigentlichen Markenbildes angebrachter, über den gesamten Bogen reichender, meist zarter, in bestimmten Fällen auch unsichtbarer Farbdruck.
Papier- oder Kartonblättchen in einer dem Markenformat entsprechenden Größe, das allseitig etwa 0,8...1,0 mm unter der Marke oder einem anderen unterlegten Sammelgegenstand hervorragen und diesen auf dem Albumblatt ähnlich wie wie eine Umrandung hervorheben soll.
Kleinbuchstabe im Tagesstempel größerer Postämter, bei denen gleichzeitig mehrere Tagesstempel an den Schaltern und im Innendienst eingesetzt sind. Der Unterscheidungsbuchstaben stehen meist im unteren Stempelhälfte.
Abkürzung UZ; gibt es zwei oder mehr Stempel in einem (Sonder-) Postamt - und das ist meist der Fall - werden die einzelnen Stempel durch die sog. Unterscheidungszeichen ergänzt, um die einzelnen Stempel klar voneinander unterscheiden zu können. Meist handelt es sich hierbei um einzelne Buchstaben oder Zahlen.
Postbeförderung durch U-Boote, um in Kriegszeiten Blockaden zu durchbrechen
Union Postale Universelle, aus dem französischen stammende und international gebräuchliche Abkürzung für den Weltpostverein.
Philatelistische Bezeichnung für die Marke auf der bei einer Aufdruckausgabe der entsprechende Aufdruck angebraucht wird.
Oder Originalstempel ist der meist nach einer zeichnerischen Vorlage hergestellte Originaldruckstock. Er wird in der Regel nicht zum Druck verwendet, sondern durch geeignete Übertragungsverfahren (z.B. Stereotypie) vervielfältigt.
Lampe mit einer ultravioletten Lichtquelle. Mit Hilfe einer UV-Lampe kann abhängig von der Wahl der Wellenlänge und der Filter die Fluoreszenz bzw. die Phosphoreszenz eines Sammelobjektes bestimmt werden.
Unterscheidungszeichen