Bezeichnung für bedruckte Bogenränder (z.B. bei Markenausgaben von Israel) die Erläuterung zu den Markenmotiven enthalten.
Abkürzung TdB; Dem Berliner Funktionär im Bund Deutscher Philatelisten Hans von Rudolphi verdanken wir die Anregung, alljährlich - und weltweit - einen Tag der Briefmarke zu veranstalten. Sein Vorschlag stammt aus dem Jahr 1934. 2 Jahre später, am 29. August 1936, beschloss der 11. Kongress der FIP weltweit einen Tag zum Tag der Briefmarke zu erklären. Entsprechend der Anregung Rudolfphis, wird der Tag der Briefmarke in vielen Staaten der Welt mit der Ausgabe einer besonderen Briefmarke und der Errichtung von Sonderpostämtern mit entsprechender Abstempelung begangen. Seit 1967 in der ehemaligen DDR.
Poststempel mit dem die Frankatur entwertet und gleichzeitig der Zeitpunkt der Einlieferung der Sendung bestätigt wird.
Oder Talkum ist ein Mineral (Magnesiumsilikat) das als Füllstoff für Papier u. a. verwendet wird. Es dient ferner als Grundstoff zur Puderherstellung; deshalb ist Talkpuder auch zum einpudern der Gummierung postfrischer Marken geeignet um deren zusammen- oder ankleben zu verhindern.
Bargeldlose Verwertung philatelistischen Materials zur Ergänzung und Erweiterung der Sammlung.
Ein querformatiger Klebezettel mit Inschrift "Tauschsenkung" und laufender Nummer.
Teilnehmer am Auslandstausch für einen bestimmten Zeitraum zur genehmigten Ein- und Ausfuhr von Sammlerbriefmarken zur Verfügung stehende Betrag.
gravierte den Stahlstempel der ersten österreichischen Briefmarken von 1850
Abkürzung TP (franz. Gebühr bezahlt), ist die Inschrift von "Gebühr bezahlt"-Stempeln (auch eindrucken oder Zetteln), vor allem im grenzüberschreitenden Postverkehr, wobei diese Bezeichnung zusammen mit dem Begriff "Gebühr bezahlt" in der jeweiligen Landessprache gebraucht wird.
(franz. ermäßigte Gebühr), Postalischer Vermerk auf Sendungen, die unter bestimmten Voraussetzungen noch günstiger befördert werden als normale Drucksachen.
Postwertzeichen werden später nach dem laufenden Druck hergestellt.
Philatelistische Bezeichnung für die kombinierte Freimachung einer Postsendung mit Freimarke und ergänzender Barfreimachung.
Sammelgebiet das mit anderen Teilgebieten zusammen ein größeres philatelistisches Sammelgebiet bildet.
Stempelabdruck der die Marke nicht voll, sondern nur teilweise getroffen hat. Je nach Größe wird zwischen Eckstempel und Halbstempel unterschieden.
Fehlen der Zähnung an 1 bis 3 Seiten der Marke
Telegrafenverkehr zu übermittelnde Nachricht die vom Absender der Post schriftlich oder fernmündlich übergeben wird.
österreichischer Briefmarkenstecher, geboren am 23. Februar 1884 in Stuhlweißenburg
Im Gegensatz zum stummen Stempel ist in jeder Stempelplatte ein Text eingeschnitten ist.
Bezeichnung für den Sonderblock mit Zuschlag (geschnitten mit Wasserzeichen bzw. durchstochnen ohne Wasserzeichen). Zum Beispiel von Thüringen 1946 zugunsten des Wiederaufbaus des Deutschen Nationaltheaters in Weimar.
Philatelistisches Material (Briefmarken, Stempelabdrucke, Bildpostkarten, Belege verschiedenster Art) zur Bearbeitung eines bestimmten Themas, Motivs oder Mottos. Beliebte Sammelgebiete sind hier beispielsweise Sport, Tiere, Schiffe oder Post- und Fernmeldewesen, die dann allerdings zumeist individuell geografisch, zeitlich und weiterhin thematisch eingegrenzt werden.
Thüringer Briefmarken-Ausstellung ist eine Briefmarkenausstellung im Rang II mit internationaler Beteiligung und Jugendklasse sowie Offener Klasse.
Bekannter Plattenfehler der 4-Pfennig-Marke für Thüringen. 1945 entstanden durch eine Beschädigung des 13. Bogenfeldes der Druckform bei der das letzte N von THÜRINGEN zu I verstümmelt wurde.
Das einzige über mehre Länder reichende Postunternehmen in feudalem Privatbesitz. Es bestand vom 16. bis zum 19. Jahrhundert.
Eine von drei Hauptgruppen in welche die Druckverfahren unterteilt werden. Die druckenden Teile liegen vertieft und werden mit Farbe "gefüllt". Die beiden anderen sind Flachdruck und Hochdruck. Vertreter des Tiefdruckes sind der Rastertiefdruck und der Stichtiefdruck.
Maschinenglattes, etwas elastisches Papier mit guter Saugfähigkeit das die Druckfarbe gut aufnimmt und aus den Vertiefungen der Druckform heraussaugt.
Glasplatte in die ein lichtdurchlässiges quadratisches Liniennetz auf dunklem Grund eingeätzt ist.
Aus dem franz. Wort "timbreposte" (Briefmarke) entstand seinerzeit die auch jetzt noch in Frankreich übliche Bezeichnung Timbrologie für den heute allerdings international überall gebräuchlichen Begriff Philatelie.
österreichischer Briefmarkenstecher, geboren am 30. März 1918, Schüler von Dachauer und Lorber, Kupferstecher der Österreichischen Nationalbank.
Taxe Perçue
Abkürzung TWPC, in Kelkheim (Deutschland) ansässiger Verein, der sich mit Luftpost beschäftigt.
Ableben eines Staatsoberhauptes oder einer bedeutender Persönlichkeit herausgegebenes Postwertzeichens.
Schnitt - geschnitten bzw. ungezähnt.
Zähnung - gezähnt - Man unterscheidet zwischen Linienzähnung, wobei die Markenbögen mit einer einzigen Reihe von Lochungsstiften in zwei Arbeitsgängen, erst waagrecht, dann senkrecht gezähnt werden.
Dies ist bei den Markenecken an den oft scheinbar fehlenden Zähnchen zu erkennen.
Kammzähnung wird eine waagrechte Zeile über den ganzen Markenbogen gelocht und gleichzeitig durch kurze senkrechte Lochungsreihen die einzelnen Marken voneinander abgegrenzt; da ein Kammschlag unter den anderen erfolgt sind zwar die oberen Eckzähne gleichmäßig, die unteren Zähne der linken und rechten Markenseite jedoch meist breiter oder schmaler.
Kastenzähnung wird der Markenbogen in einem Arbeitsgang perforiert. Daher sind alle Zähnchen einander gleich und auch die Marken untereinander alle gleich groß.
Kurzbezeichnung für einen Kombinationsersttagsbrief der UNO, auf dem die Briefmarken und Ersttagssonderstempel aller drei UNO-Postverwaltungen (Wien, Genf und New York) enthalten sind.
Philatelistisch ursprünglich ein Dreierstreifen bei dem zwei Marken durch ein Leerfeld verbunden sind, doch die Bezeichnung wird auch für Zusammendrucke verwendet.
Ein Klebstoff mit einem (hohen) Anteil an Stärke oder synthetischen Leim der in das Briefmarkenpapier eindringt und stumpf und rau aussieht.
Ein Heft aus Löschpapierblättern (auch Saug- oder Fließpapier genannt), meist im Farmat A 5 zum Trocknen von im Wasserbad abgelösten Marken.
Spindel oder Verschlusshebel versehene Presse aus Metall oder Holz in die Löschkartonblätter oder das Trockenheft zum Trocknen im Wasserbad abgelösten Marken eingelegt sind.
Tauschtag
Adolf Tuma wurde 1956 in Hainburg geboren, ist gelernter Lithograph und arbeitet im Wertzeichenatelier der Österreichischen Staatsdruckerei. Er teilt seine Arbeit zwischen der beruflichen Tätigkeit - Bearbeitung von Druckvorlagen und Druckplatten für den Tiefdruck - sowie seiner künstlerischen Tätigkeit. Tuma lebt in Haslau an der Donau.
Als Gestalter von bisher über 70 Briefmarken findet Adolf Tuma mit seinen Entwürfen und Arbeiten ständig internationale Anerkennung. Diese hohe Kompetenz beweisen zum Beispiel der Gewinn der Goldmedaille für die Marke "WIPA 2000" sowie die Aufträge zur Gestaltung der Sondermarke Europa 1999 - Nationalpark Donau-Auen" und der neuen österreichischen Dauermarken.
Neben dem Briefmarkenentwurf befasst sich Tuma mit der Malerei. In seinen stimmigen Bildern ist eine ständige Auseinandersetzung zwischen Natur und Mystik zu erkennen.
Im philatelistischen Sinne die unscheinbare Erscheinungsform des Wasserzeichens des Aufdrucks und der Zweckinschrift bei Marken, Ganzsachen und Stempeln.
Liebe Sammler,
eine hoffentlich für Sie interessante Neuerung ist freigeschaltet.
Ab sofort können Sie sich in den Kategorien auch ein PDF zum ausdrucken der Angebote der jeweiligen Kategorie herunterladen!
Viele Grüße
Carsten Mai