geboren 1907, gestorben 1982, war ein bekannter Philatelist der DDR; Er war führend am Aufbau der philatelistischen Organisation in der DDR beteiligt und von 1964 bis 1973 Vorsitzender der Zentralen Kommission Philatelie bzw. (seit 1969) des Zentralvorstandes des Philatelistenverbandes im Kulturbund der DDR.
Bezeichnung für die erste Freimarke des damaligen Königreichs Sachsen, eine rote 3-Pfennig-Marke zur Freimachung von Drucksachen unter Streifband.
ital. = Muster, Aufdruck auf Briefmarken, die zur Veröffentlichung durch die Presse gedacht sind. Diese Mustermarken sind nicht Frankatourgültig.
bereits eingestellte österreichische philatelistische Fachzeitschrift, Herausgeber: Ernst Röschl, Erscheinungsort: Baden bei Wien. Die erste Zeitschrift wurde im September 1945 herausgegeben.
philatelistische Fachzeitschrift aus Österreich
Philatelistische Sammlung zu deren Gestaltung der Sammler zu einem von ihm selbst gewählten Thema Briefmarken und anderes postalisches Material (z.B. Ganzstücke und Poststempel) verwendet.
San Marino findet man als Länderbezeichnung auf den Briefmarken.
Keine echte Postbeförderung, sondern ein PR-Gag der NASA. Anlässlich der "Cassini-Huygens"-Mission ermöglichte die NASA die Mitnahme von eingescannten Unterschriften auf CD-ROM. Erstmals war es Privatpersonen möglich, "Post" in den Weltraum zu verschicken. Die Cassini-Sonde soll laut Flugplan Ihr Ziel im Juli 2004 erreichen.
auch Serie bezeichnet, vollständige Ausgabe zusammengehöriger Briefmarken, meist verschiedener Wertstufen
Auch ein philatelistisch gemachter Beleg - Ein ganzer Satz einer Ausgabe ist komplett auf einem Brief verklebt - meistens total überfrankiert. Trotzdem hat ein hübscher Satzbrief eine große optische Wirkung. Satzbriefe werden schon lange von Sammlern gemacht , oft nur um Einheitlich gestempelte Marken zu bekommen. Es gibt spektakuläre Satzfrankaturen die Portogerecht sind und auch wirklich durch die Post befördert worden sind! Solche Briefe sind, obwohl philatelistisch hergestellt, begehrt und teils auch sehr selten.
Sujusna Bulgarskite Filatelisti (Verband Bulgarischer Philatelisten)
Schweizer Briefmarken Händler-Verband
Die Schweizer Briefmarken-Zeitung ist die größte Philateliezeitschrift in der Schweiz. Sie wird vom Verband Schweizerischer Philatelisten-Vereine herausgegeben und erscheint in einer Auflage von etwa 21 000 Exemplaren monatlich (11 mal im Jahr). Darin erscheinen philatelistische Artikel verschiedenster Sammelgebiete in deutscher, französischer und italienischer Sprache. Alle Mitglieder von Verbandsvereinen erhalten dieses Fachjournal zugestellt.
Reinzeichnung des Briefmarkenstechers, die nur jene Punkte und Striche aufweist, die später auf der Briefmarke als Kontur fühlbar sind. Diese Zeichnung wird in eine Zinkplatte tiefgeätzt, die nach der Verkleinerung durch den Pantographen als Vorlage für den eigentlichen Briefmarkenstich dient.
Die Form in der Briefmarken normalerweise an die Schalter gelangen. In Österreich kommen gegenwärtig Bögen zu 8, 50 oder 100 Marken an den Schalter. Am 23. Mai 1997 erschien mit der Ausgabe "WIPA 2000" der erster 4er-Kleinbogen.
österreichischer Briefmarkenkünstler, geboren am 10. Juni 1845 in Wien, gestorben am 5. Juli 1903 in Brunn am Gebirge
1862 vom Leipziger Buchhändler G. Wuttig gegründeter Verlag der die ersten deutschen Briefmarkenalbum herausgab. 1864 kaufte Gustav Bauschke die Verlagsrechte und schuf den Kunstnamen Schaubek aus seinem eigenen Nachnamen. 1876 kaufte der Briefmarkenhändler Louis Senf für 10.000 Goldmark die Rechte am "Schaubek-Album". 1894 erwirbt schließlich Carl Friedrich Lücke alle Rechte und gibt erstmals Nachträgen heraus. 1930 geht der Verlag C.F.Lücke in den Besitz der Familie Junck über. 1955 werden die heute noch beliebten falzlosen "Brillant"-Alben mit den Schaufix-Klemmtaschen herausgegeben. Nach der Verstaatlichung des Verlages zwischen 1972 und 1990 führt heute Eckhard Fritz den Verlag in Großlehna nahe Leipzig.
österreichischer Briefmarkenstecher, geboren am 27. August 1849 in Oberhollabrunn, gestorben am 16. September 1930 in Perchtoldsdorf bei Wien. Er war einer der berühmtesten österreichischen Stecher seiner Zeit. Er arbeitete für zahlreiche Postverwaltungen: Albanien, Bulgarien, Liechtenstein, Norwegen, Polen, Russland, Schweden, Türkei, Ungarn und sogar Siam.
österreichischer Briefmarkenhändler und Auktionator
Der in Frankfurt am Main geborene Künstler entwarf die Briefmarke zu "250 Jahre Katholische Hofkirche zu Dresden" im Jahre 2001.
Die 2001 in der Schweiz herausgebende Marke hat einen Wert von 90 Rappen.
österreichischer Briefmarkenkünstler, geboren am 14. Oktober 1902 in Wien
Zusammenfassende Bezeichnung für die Aushilfsausgaben die 1945 unmittelbar nach der Befreiung vom Faschismus durch Unkenntlichmachung des Kopfbilds auf Freimarken und Postkarten der Deutschen Reichspost hergestellt worden sind.
Von der österreichischen Staatsdruckerei produzierter Druck von den Originaldruckstöckeln der Briefmarkenausgaben. Diese sind in der Regel gummiert, nicht gezähnt.
Oft einfach nur als Schwarzdruck bezeichnet. Schwarzdrucke auf Erläuterungsblättern werden nicht verkauft, sondern an die Presse und wichtige Personen zu Informationenzwecken abgegeben. Aus diesem Grund sind nur geringe Mengen im Handel.
Bezeichnung für die erste deutsche Briefmarke, Bayern 1 Kreuzer schwarz, herausgegeben am 1. November 1849.
Sweden, Suède oder Sverige findet man als Länderbezeichnung auf den Briefmarken.
englischsprachiger Briefmarkenkatalog der ganzen Welt
Philatelistischer Begriff für eine Reihe von Postwertzeichen, die über einen längeren Zeitraum zu einem gemeinsamen Ausgabeanlass erscheinen. Beispielsweise die Zuschlagsserien "Für die Jugend", "Für den Sport", "Für die Wohlfahrt" und "Tag der Briefmarke".
andere Bezeichnung für Kiloware
Der schwedische Hofgraveur schuf am 17. März 2000 seine 1000. Briefmarke.
Sonderganzsachen sind exklusiv zu philatelistischen Anlässen herausgebende Briefumschläge und Postkarten mit bereits eingedruckten Sondermarken. Sie werden während der Veranstaltung vor Ort verkauft.
Beförderung von Postsendungen mit einem nicht der allgemeinen Beförderung von Postsendungen dienenden Transportmittel in der Verbindung mit einem Sonderpostamt, Interessenten-Sonderpostamtes oder Sonderpostschalter.
Briefmarke, die zu einem besonderen Anlass erschient und meist nur kurze Zeit am Schalter erhältlich ist, da sie, im Gegensatz zur Dauermarke, in aller Regel nicht nachgedruckt wird.
Schalter, die aus einem bestimmten Anlass für eine diesem Anlass angemessene Dauer für bestimmte Tätigkeiten bei einem bestehenden Postamt eingerichtet werden. Sonderpostfilialen führen in der Regel thematisch auf die Veranstaltung bezogene Sonderstempel, oft in Form von Handwerbestempeln mit Eigenwerbung.
Besonders gestalteter Poststempel, in dessen Stempelbild auf den Anlass für die Einrichtung des Sonderpostamtes, des Interessenten-Sonderpostamtes oder des Sonderpostschalters, bei dem er verwendet wird, Bezug nimmt. Sonderpoststempel können eine Form haben, die von der bei Poststempeln üblichen abweicht. Sie werden in der Regel aus Gummi hergestellt.
Abkürzung Sst, eigentlich Sonderpoststempel
España findet man als Länderbezeichnung auf den Briefmarken.
Um Gummi zu sparen, wurden Teilauflagen der Marken und Blocks der OPD (Oberpostdirektion) Erfurt (SBZ Michelnummer 92-115. Block 4) mittels einer zwischen Markenbogen und Gummiermaschine gelegten durchlöcherten Schablone nur punktartig gummiert.
englisch = Muster, Aufdruck auf Briefmarken, die zur Veröffentlichung durch die Presse gedacht sind. Diese Mustermarken sind nicht Frankatourgültig.
Jean de Sperati, 1884-1957, gelernter Maler und Graveur welcher es besser als jeder andere Verstand Briefmarken zu fälschen. Selbst die Prüfer dieser Zeit sahen seine Marken als Echt an. Sperati wurde verklagt und zu einer hohen Bußgeldstrafe verurteilt.
Marken die pro Forma in geringer Stückzahl in den ehemaligen Ostblockländern zu erhöhten Preisen abgegeben wurden.
Sonderpostfiliale
Geschichte
Die ersten Sportbriefmarken mit Zuschlag zugunsten der Stiftung Deutsche Sporthilfe sind am 6. Juni 1968 zur Vorbereitung der Olympischen Sommerspiele in München erschienen. Seit 1978 werden die Sportbriefmarken im Rahmen der Serie "Für den Sport" herausgegeben, seit 1979 gibt es die Sportbriefmarken.
Der Schweizer Rollmarken-Verein ist ein Spezialsammlerverein im Verband Schweizerischer Philatelistenvereine, der sich mit der Erforschung und Entwicklung von Wertzeichen beschäftigt, die in Rollen, als Tickets, Heftchen oder in einer anderen Form verausgabt wurden, welche mit der Postautomation eng in Verbindung stehen.
Sonderstempel
Postwertzeichen von Stadtposten für den lokalen Postverkehr. Die Stadtposten wurden von privaten Personen, Gesellschaften oder Vereinigungen errichtet und per Gesetz ab 31.3.1900 untersagt. Nicht zu verwechseln mit Privatpostmarken.
Dieser Brief darf maximal 20 g wiegen. Er misst in der Länge 23,5 cm, in der Breite 12,5 cm und in der Höhe 0,5 cm.
Organisator des deutschen Postwesens, wurde 1870 Generalpostdirektor des Norddeutschen Bundes und später Generalpostmeister des Deutschen Reichs, führte 1870 die Postkarte ein, gründete 1874 den Weltpostverein und richtete 1877 den Fernsprechdienst ein.
ältester Vertreter der Flachdruckverfahren. Zu erkennen ist der Steindruck an den oft unterbrochenen Konturen. Bedingt durch den dünnen Farbauftrag sind die Farben meist etwas matt.
verschiedene Formen, wobei unterschieden wird zwischen Handstempel und Maschinenstempel; Maschinenstempel sind beim Sammler aufgrund der Werbeeinsätze wenig beliebt, weil das Markenbild verdeckend.
Stempelabdruck der bei einer Marke auf Brief oder einem Briefstück in wesentlichen Teilen von der Marke auf das Papier (des Umschlags) übergeht.
Stempelabdruck minderer Qualität. Es kann verschiedene Ursachen für unsaubere Stempel dafür geben:
Vertreter der Tiefdruckverfahren. Zu erkennen ist der Stichtiefdruck an der in verschiedenen Stärken (plastisch) auf dem Papier liegenden Farbe.
Wurde 26.05.1967 in Berlin gegründet. Ihr Sitz ist aber Frankfurt am Main. Am 27.07.1967 gab die Stiftung erstmals Sportzuschlagsbriefmarken heraus.
Durch Feuchtigkeit und wechselnder Raumtemperatur im Papier entstandene braune und gelbe Flecken.
Sonderumschlag