Kurzbezeichnung für Klebezettel
Ein feiner, durch das Markenbild laufender Farbsteifen. Ursache ist eine Verletzung des Plattenzylinders beim Rakeltiefdruck durch Fremdkörper in der Druckfarbe oder im Papier bzw. durch Staubkörnchen.
Für Massenauflagen geeigneter Tiefdruck auf einer Rotationsmaschine. Der Druckkopfzylinder trägt dabei eine chemiegrafisch hergestellte, mit Raster versehene Druckform, die vom Farbwerk völlig eingefärbt wird.
Mit einem raketenbetriebenen Flugkörper beförderten Briefe oder Karten. Erstmals 1928 von dem Österreicher Ing. Friedrich Schmiedl im Zuge wissenschaftlicher Forschungen durchgeführt.
Wurden in Österreich von Ing. Friedrich Schmiedl zur Kenntlichmachung der Raketenpost ab dem Flug V7 verwendet. Insgesamt sind 11 verschiedene Raketenflugpost-Vignetten bekannt, von denen leider auch Nachdrucke ohne das Wissen von Ing. Schmiedl produziert wurden. Diesen Nachdrucken fehlt die fortlaufende Nummerierung bzw. die Unterschrift von Ing. Schmiedl. Laut einem Bericht im Austria-Philatelist vom Jänner 1949 wurden von der Vignette zum Flug V7 90 Stück "aufgelegt", wovon nur noch 12 Exemplare ungebraucht bekannt sind.
Sammelgebiet das eine sehr speziellen Zweig der Philatelie umfasst und oft nur von wenigen Interessenten gepflegt wird. Allgemeine Randgebiete sind Stempel- und Steuermarken, Postvordrucke und Klebezettel.
Wortzusammensetzung gebräuchliche Bezeichnung der Randbreite (Papierbreite zwischen Markenbild und Trennschnitt) geschnittener Marken.
Briefmarken mit leistenförmig umrahmtem Mittelstück die rechts und links vom Mittelstück befindlichen Seitenleisten.
Briefmarke aus einer der äußersten waagerechten oder senkrechten Reihen des Schalterbogens oder des Kleinbogens mit anhängendem Bogenrandteil.
Sammelbezeichnung für alle auf dem Bogenrand befindlichen Angaben (z. B. Druckvermerk, Reihenwertzähler und Summenzähler).
Ein vom Bogenrand stammendes Blockrandstück mit vier (2 mal 2) Marken die an den dafür in Frage kommenden Seiten noch die entsprechenden vollständigen Bogenrandteile aufweisen.
Ausstellung, nationale
Ausstellung, regionale
Ausstellung, lokale
Erste österreichische Briefmarkenausgabe zum Volkssport Nummer 1: Fußball. Sie ist die erste Ausgabe in der Sondermarkenserie "Österreichische Fußballmeister" und dem Rekordmeister SK Rapid Wien gewidmet.
Kommt aus den lateinischen und bedeutet große Seltenheit, ein besonders wertvolles Sammlerstück.
Ein chemiegrafisches Verfahren zur Herstellung eines Druckstocks nach einer Halbtonvorlage (z. B. Fotografie).
Vertreter der Tiefdruckverfahren. Zu erkennen ist der Rastertiefdruck neben der in verschiedenen Stärken (plastisch) auf dem Papier liegenden Farbe noch an dem Raster, dessen Punkte viereckig sind. Schrift und Wertziffern zeigen an ihren Konturen die Merkmale der Rasterpunkte, dadurch gibt es keine scharf abgegrenzten Linien.
Bilden eine in vielen Ländern vorkommende Gruppe der Poststempel. Ihr Abdruck ist dadurch gekennzeichnet, dass der Stempeltext durch ein Linienrechteck begrenzt ist. Im weiten Sinne gehört auch der quadratische Stempel zu den Rechteckstempeln.
Ist die im Weltpostverkehr vorgeschriebene Bezeichnung und Kennzeichnung für Einschreiben. Abkürzung R steht deshalb in vielen Ländern auf den Klebezetteln.
Eine Briefmarkenausstellung die von mehreren Kreis- oder Bezirksverbänden des Philatelistenverbandes.
Das Reichspostmuseum wurde 1872 auf Initiative des Generalpostmeisters Heinrich von Stephan (1831-1897) als erstes Postmuseum der Welt gegründet. Zunächst als "Plan- und Modellkammer" für die Unterweisung und Ausbildung der Postbeamten gedacht, wurde im Generalpostamt schon 1875 der öffentliche Museumsbetrieb aufgenommen.
Abrechnungstechnische Hilfszahl auf dem Oberrand des Schalterbogens
Abrechnungstechnische Hilfszahl auf dem Unterrand des Schalterbogens
Der in Chemnitz geborene Künstler denkt sich seit 1965 Motive für das zackige Stück Papier aus. Bereits zu DDR-Zeiten entwarf er 220 Marken. Zu dieser Zeit wurde man noch nach Berlin zur Briefmarken-Kommission eingeladen, in der Nationalpreisträger, Partei und Regierung vertreten waren. "Thema, Größe und Gestaltung waren klar festgelegt", sagt Reiß selbst.
J. Reiß entwarf u. a. die Briefmarke "Nationalpark Hainich" die bei der Wahl zur schönsten Marke des Jahres 2000 gewann.
andere Bezeichnung für Einschreibzettel - vor allem bei Sammlern in Österreich
Kurzform für 4 Kleinbögen aus je 8 Briefmarken desselben Wertes und je einem Zierfeld. Die Marken zeigen das Porträt von Dr. Karl Renner.
Von 1918 bis 1920 Staatskanzler und von 1945 bis zu seinem Tode 1950 Bundespräsident Österreichs. Meistgeehrte Persönlichkeit auf den österreichischen Briefmarken der Nachkriegszeit. Bekannteste Ausgabe ist der Renner Block.
österreichischer Briefmarkenkünstler, geboren am 29. Mai 1886 in Graslitz. Er war Schüler von Koloman Moser. Ihm sind die folgenden Ausgaben zu verdanken: Zeitungsmarken ANK 293/311; Portomarken ANK 75/92.
Sonderpostbeföderung mit Rentieren. In Wien wurde bereits zweimal eine Rentierschlittenpost vom Schönbrunner Tiergarten zum Postamt 1130 Wien veranstaltet.
Bzw. Restaurierungen werden - insbesondere bei teuren, klassischen Marken - vorgenommen um den weiteren Verfall einer bereits beschädigten Marken aufzuhalten, werden jedoch auch vorgenommen um den Sammler oder Käufer über den tatsächlichen bzw. ursprünglichen Zustand des Stückes hinwegzutäuschen. Reparaturen können sein: Nachzähnung, Nachgummierung und Ausbesserung wie Hinterlegung und Ansetzen von Rändern oder anderen Markenteilen, welche dann oftmals auch nachgemalt. Reparaturen sind - insbesondere wenn fachmännisch ausgeführt - für den Laien meist kaum zu erkennen und erst Prüflampe oder das Hinzuziehen eines Experten schafft Klarheit.
(franz. Antwort bezahlt); Teil der international gebräuchlichen Inschrift "Carte postale avec réponse payée" bei Postkarten mit anhängender Antwortkarte.
Bzw. Reparaturen werden - insbesondere bei teuren, klassischen Marken - vorgenommen um den weiteren Verfall einer bereits beschädigten Marken aufzuhalten, werden jedoch auch vorgenommen um den Sammler oder Käufer über den tatsächlichen bzw. ursprünglichen Zustand des Stückes hinwegzutäuschen. Reparaturen können sein: Nachzähnung, Nachgummierung und Ausbesserung wie Hinterlegung und Ansetzen von Rändern oder anderen Markenteilen, welche dann oftmals auch nachgemalt. Reparaturen sind - insbesondere wenn fachmännisch ausgeführt - für den Laien meist kaum zu erkennen und erst Prüflampe oder das Hinzuziehen eines Experten schafft Klarheit.
Für unzustellbare, zu Absenderfeststellung amtlich geöffnete Sendungen, wurden auf der Rückseite mit einer Verschlussmarke verklebt.
Manuelle Beseitigung eines Fehlers auf der Druckplatte, welche bei der gleichen Markenausgabe für den Spezialsammler interessante Drucktypen hervorbringt.
österreichischer Briefmarkenkünstler, geboren am 13. Juli 1890 in Wien
Beliebteste Art für Briefmarkenalben. Die losen (Vordruck-) Blätter werden durch eine unterschiedliche Zahl von Metallringen zusammengehalten.
Mechanische Entschädigung einer Briefmarke, einer Ganzsache oder eines Ganzstücks, die eine Wertminderung des betreffenden Stücks zur Folge hat.
Frühere Form der Entwertung von Postsendungen aufgeklebten Frankaturen. Sie geschieht durch einschneiden oder einreißen der Marken.
Beförderung von Post in Blechkörpern (Büchsen, Patronen, Hülsen) durch ein System runder oder ovaler Rohrleitungen von 24 bis 100 mm Durchmesser mittels Druck- oder Saugluft. Nach dem Londoner Vorbild von 1853 wurde ab 1865 ein Berliner Stadtrohrpostnetz aufgebaut, das schrittweise eine Gesamtausdehnung von etwa 300 Streckenkilometern erreichte.
Klebezettel zur Kennzeichnung von Sendungen die mit der Rohrpost befördert werden.
spezielle Marken zur Entrichtung der Beförderungsgebühr von Rohrpost
Bezeichnung für Marken, die aus Markenrollen stammen. Markenrollen werden in Briefmarkenautomaten oder am Postschalter verwendet. R. werden vierseitig, manchmal auch zweiseitig perforiert. Manche R. werden mit rückseitig aufgedruckten Ziffern hergestellt, die zur Abrechnung im Postbetrieb dienen.
Postalischer Handstempel der meist zur Entwertung umfangreicher Frankaturen (größerer Briefmarkenmengen) oder/und zur Abstempelung der Postwertzeichen auf unebener oder/und weichen Unterlage (Päckchen und Beute) eingesetzt wird.
Druckmaschine für Buchdruck, Offsetdruck oder Rakeltiefdruck die nach dem Prinzip Walze gegen Walze eine endlose Papierbahn (Papierrolle) bedruckt.
Eine vom Absender einer Postsendung verlangte Empfangsbescheinigung des Empfänges.
Dienten auf einem Formular dazu, vom Empfänger den Erhalt der Sendung bestätigt zu bekommen. Die wurden u. a. in südamerikanischen Staaten ausgegeben.
Postamtlicher Hinweisstempel der auf einer unzustellbaren Postsendung angebracht wird, die an den Absender zurückgeht, weil der Empfänger nicht ermittelt werden konnte.
Marken bei den durch rubbeln ein neues Bild (auch Effekt) entsteht.
Roumania, Roumanie oder Posta Romania findet man als Länderbezeichnung auf den Briefmarken.
Philatelistische Organisation (z.B. Arbeitsgemeinschaft) unterhaltene Einrichtung zur Verwertung philatelistischen Tauschmaterials.
Russia, Russie oder CCCP findet man als Länderbezeichnung auf den Briefmarken.
Liebe Sammler,
eine hoffentlich für Sie interessante Neuerung ist freigeschaltet.
Ab sofort können Sie sich in den Kategorien auch ein PDF zum ausdrucken der Angebote der jeweiligen Kategorie herunterladen!
Viele Grüße
Carsten Mai