Österreichischer Briefmarken- und Münzenhändlerverband
Österreichischer Flugpostsammlerverein
Phantasiename eines Wiener Auktionshauses. Geführt von Fritz Puschmann & Bernd Vogel.
andere Bezeichnung für eine österreichische Ausstellungskarte
Österreichische Staatsdruckerei
Österreich, Austria oder Autriche findet man als Länderbezeichnung auf österreichischen Briefmarken.
Abkürzung ÖSD; Mit Abstand wichtigste und heute auch einzige österreichische Druckerei, die Briefmarken erzeugt. 1804 gründete Kaiser Franz I. per Dekret die "k.k. Hof- und Staatsdruckerey". Das Unternehmen erwarb sich bald einen ausgezeichneten Ruf als "Universität der graphischen Künste". 1844 erfolgte die Gründung des Verlages der ÖSD, der ursprünglich für den Verschleiß von Drucksorten gedacht war. 1850 begann die ÖSD mit der Briefmarkenherstellung und begründete damit ihren international anerkannten hohen künstlerischen und drucktechnischen Standard. 1892 Übersiedlung vom ersten Domizil in Wien 1, Singerstraße, in das neue Gebäude in Wien 3, Rennweg 16. 1909 wurde das Gebäude Rennweg 12a bezogen. 1918 Nach dem Zusammenbruch der Monarchie wurde die Hof- und Staatsdruckerei zur Österreichischen Staatsdruckerei. 1934 Fusionierung mit der "Wiener Zeitung". 1982 trat das Staatsdruckereigesetz in Kraft, mit dem die ÖSD aus dem Bundesbereich herausgelöst und mit eigener Rechtspersönlichkeit ausgestattet wurde. 1977 Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. 1998 Übertragung der ÖSD an die ÖIAG, Abspaltung der "Wiener Zeitung" in eine eigene Gesellschaft m.b.H. 1999 Umfirmierung der ÖSD AG in Print Media Austria AG und Gründung der ÖSD GmbH. Eigentümer: ÖIAG.
Abkürzung OK; Am 30. Jänner 1998 auf dem Philatelistischen Salon in Wien-Floridsdorf eingeführte philatelistische Ausstellungsklasse. Mit der Einführung der Offenen Klasse begann eine neue Ära in der Philatelie. Erstmals mussten sich die Ausstellung nicht an den FIP-Auspizien orientieren, sondern dürfen, wie der Name schon sagt, frei nach dem eigenen Geschmack ihre Ausstellungsobjekte auswählen. Die Jury setzt sich aus fachfremden Personen zusammen, die sich ausschließlich von ihrem persönlichen Geschmack leiten lassen dürfen.
Indirektes Flachdruckverfahren; zu erkennen ist der Offsetdruck an dem Fehlen der scharfen Druckkonturen. Die Farbe wird nach den Rändern der druckenden Teile schwächer, sie dringt in das Papier ein.
Beim Offsetdruck hin und wieder auftretende kleine farblose (ohne Farbe gebliebene) Kreise oder Flecke im Markenbild. Sie werden durch das auffliegen von Papierstaub oder anderen Fremdkörpern, die Druckfarbe nur schwer oder gar nicht annehmen, auf Druckform oder Zwischenträger (Gummituch) verursacht.
Offene Klasse
Großherzogtum mit eigenen Briefmarken- und Ganzsachenausgaben zwischen dem 1. Januar 1852 und dem 31. Dezember 1867. Ab dem 1. Januar 1868 kamen in Oldenburg die Marken des Norddeutschen Postbezirks zur Verwendung.
Briefmarken-Sonderausgaben, die in mehreren Ländern aus bestimmten Anlässen gleichzeitig erscheinen (Europamarken).
ohne Obligo, Marken die diese Abkürzung in der Beschreibung haben - NIE kaufen! Da die Marken garantiert falsch sind. Selbes trifft zu bei Ausdrücken wie "ungebraucht mit feinster Gummierung" hier handelt es sich um eine Neugummierte Marke!
Zusammenfassende Bezeichnung für die Postwertzeichenausgaben, die 1945/46 in der damaligen sowjetischen Besatzungszone von der Oberpostdirektion herausgegeben wurden.
Qualitätsbezeichnung für Briefmarken, die noch die Gummierung aufweisen, mit der sie verausgabt wurden.
Gebräuchlichste Stempelart, oft kreisförmig, die neben dem Namen des Postortes das Datum der Stempelung anzeigt, im postalischen Sprachgebrauch "Tagesstempel" genannt.
Postalische Bezeichnung für den Teil des Inlandspostverkehr, der die Annahme, Verteilung und Zustellung der Postsendungen im Postort umfasst, auch wenn dieser Ort aus mehreren Postämtern besteht.
Werbestempel, der außer der Postamtsbezeichnung und Datumsangabe eine Inschrift und/oder Abbildung aufweist, die als markantes Merkmal des Orts (z.B. Sehenswürdigkeiten, bekannte Erzeugnisse, Hinweis auf Kurort) für Werbung im Stempel verwendet werden kann.
Orts- und Tagesstempel. dieser Stempel ist der gewöhnliche, meist kreisrunde Poststempel, der bei jedem Postamt zu jeder Schalteröffnungszeit abgeschlagen wird.
Gruppe der Poststempel, deren Abdruck durch eine stehende oder liegende Ovallinie (Ellipse) begrenzt ist. Es gibt einfache-, Zwei- und Doppelovalstempel.