mit Genehmigung der Post
Damit bezeichnet man alle Drucke unter Verwendung mehr oder weniger veränderter originaler Druckstöcke, die im Auftrag von Händlerorganisationen, Vereinen oder Privaten mit Genehmigung der Post nachgedruckt wurden. D.h. die Post war nicht der direkte Hersteller der Marken, sondern hat für die Herstellung nur die Genehmigung erteilt.
Bezeichnung für ungebrauchte Briefmarken, deren beschädigte Gummierung ganz oder teilweise erneuert wurde. Man erkennt nachgummierte Marken bei einer teilweisen Nachgummierung an einer vom Originalgummi abweichenden Farbe und bzw. oder an der Struktur der Gummierung. Bei totaler Nachgummierung sind die Zähne der Marke durch den nachträglich aufgetragenen Gummi verhärtet.
Ungebrauchte Marken zuweilen mit neuer Gummierung versehen, um postfrische Stücke vorzutäuschen und den Wert zu erhöhen; nachgummierte Marken sind verfälscht und damit minderwertig.
Soll eine Postsendung nur Zug um Zug gegen Zahlung eines Geldbetrages an den Empfänger ausgehändigt werden, bekommt er die Zusatzkennzeichnung "Nachnahme".
Der Weltpostkongress Lissabon 1885 führte die Nachnahme für grenzüberschreitende Paketsendungen, der Weltpostkongress Wien 1891 auch für Auslandsbriefsendungen ein.
Farbiger Punkt oder Fadenkreuz am Rand eines Briefmarkenbogens, der dazu dient, das genaue Einpassen der Druckbogen beim Schneiden oder Zähnen zu erleichtern.
Nationale Postwertzeichen-Ausstellung, sehr große philatelistische Briefmarkenveranstaltungen, wo sehr gute Sammlungen gezeigt werden.
Bezeichnung für den auf einer Briefmarke, Münze oder Telefonwertkarte aufgedruckten Betrag, zu dem sie am Schalter verkauft werden.
Sammlerkatalog, mit Bewertungen, die dem Handelspreis entsprechen sollen. Siehe auch Bruttokatalog.
Abkürzung NA - 2. Auflage, meist von anderen oder geänderten Druckplatten ausgeführt, nachdem die ursprünglich produzierte Menge sich für den Bedarf als nicht ausreichend erwiesen hatte. Meist ist diese an kleinen Unterschieden im Markenbild oder an leicht veränderten Farbgebungen erkennbar.
Nach Ende der Frankatourgültigkeit von Briefmarken hergestellter, praktisch nicht zu unterscheidender wiederholter Druck von Briefmarken durch die zuständige Postverwaltung mit Hilfe der originalen Druckstöcke. Wenn es sich um Neudrucke handelt, die nicht von der betreffenden Postverwaltung hergestellt wurden, so muss die Bezeichnung "privater Neudruck" lauten.
Holland, Pays-Bas oder Nederland findet man als Länderbezeichnung auf den Briefmarken. Die erste Briefmarke erschien 1852.

Vielfach gebrauchter Ausdruck aus der Sammlersprache für Nennwert.
Zusammenschluss von deutschen Staaten zwischen dem 1. Januar 1868 und dem 31. Dezember 1871 von bis dahin selbständigen Postverwaltungen.
Dem Norddeutschen Postbezirk gehörten folgende Staaten an: Braunschweig, Bremen, Hamburg, Lübeck, Mecklenburg-Schwerin, Mecklenburg-Strelitz, Oldenburg, Preußen und Sachsen.
Die Norddeutsche Postwertzeichenausstellung wird vom Hamburger Briefmarkensammler e.V. organisiert.
Norway, Norvège oder Norge findet man als Länderbezeichnung auf den Briefmarken.
Norwegen gibt ein Dauerserienmotiv mit der längsten Laufzeit der Welt heraus. Die Dauermarke, welche ein Posthorn zeigt, wird seit 1872 verwendet.
Zweimal jährlich (März und Dezember) stattfindende Tauschbörse in Wien für Sammler von Briefmarken, Münzen, Telefonwertkarten und Ansichtskarten.Veranstalter ist der ÖBMHV.
Brief mit einer Marke mit zugehörigem Ersttagsstempel und einer zu demselben Anlass herausgegebenen Sondermünze; der philatelistische Wert von Numisbriefen ist äußerst fraglich.
Liebe Sammler,
eine hoffentlich für Sie interessante Neuerung ist freigeschaltet.
Ab sofort können Sie sich in den Kategorien auch ein PDF zum ausdrucken der Angebote der jeweiligen Kategorie herunterladen!
Viele Grüße
Carsten Mai