Besonders frisches und sauberes Stück; Marke liegt über dem Durchschnitt; wenn die Marke eine Entwertung hat (Stempel, Federzug, etc.), soll dieser unverschmiert und gut lesbar sein (Datum, Ort). Moderne Werte werden normalerweise nicht mehr in diese Klasse eingeordnet.
Hersteller von Zubehör, Tochter von Leuchtturm
Breiten- und Höhenzähnung einer Bogenreihe werden in einem Arbeitsgang ausgeführt; die Eckzähne sind daher gleichmäßig.
Ist die Bezeichnung für die 14 Tage lange Postbeförderung mit Tiergespann (Ochsen oder Pferden) vor dem Bau von Eisenbahnstrecken bzw. in den von der Eisenbahn nicht berührten Gebieten im ehemaligen, unter imperalistischer deutscher Kolonialherrschaft stehendem Gebiet, Südafrika.
Erste Karrenposten mit Ochsenkarren 1895 zwischen Swakopmund und Windhuk.
Zähnungsart, die in einem Arbeitsgang erreicht wird und somit regelmäßig ausgebildete Ecken gewährleistet, was besonders bei der Produktion von Blocks wichtig ist.
Unter Sammlern ein systematisches Verzeichnis von sammelwürdigen Objekten mit Angabe von Katalogpreisen, die als Richtlinien für Kauf und Tausch gelten können.
Die Skandinavischen Länder sammelt man häufig nach dem dortigen "FACIT"-Katalog, Großbritannien hat den "Stanley Gibbons", Deutschland den "Michel" und in den USA gilt hauptsächlich der "Scott".
Briefmarken werden schon seit langer Zeit katalogisiert. Die meisten Kataloge sind so aufgebaut, dass jede Marke des Landes, von der ersten dort erschienenen Marke bis zur aktuellen Neuheit der Post, durchnummeriert wird. Je nach Sammelgebiet ist ein anderer Katalog der richtige.
Kunstwort, welches von Händlern verwendet wird um auszudrücken, dass ein Angebot besonders günstig im Verhältnis zum aktuellen Katalogpreis ist.
Die in Briefmarkenkatalogen verzeichneten Markenpreise sind nicht mehr und nicht weniger als Richtwerte. Die Verkaufs- und Ankaufspreise liegen zumeist um einiges unter, nur sehr selten über der Katalog-Notierung.
Eine nach dem Untergang eines Schiffes, Absturz eines Flugzeuges oder Zeppelins geborgene Sendung, die trotz mehr oder weniger starker Beschädigung aber noch zugestellt werden konnte, weil die Anschrift des Empfängers (oder Absenders) noch lesbar war. Meistens weisen ein handschriftlicher Vermerk, Stempelabdruck oder Klebezettel auf den Katastrophenanlass hin. Diese in nur geringer Stückzahl vorkommenden Belege sind ebenso beliebt wie kostspielig.
Tête-bêche (französisch), ein Briefmarkenpaar, von dem eine Marke zur (senkrechten oder waagerechten) Nachbarmarke Kopf steht.
türkischer Eigenname von Zypern
Auch Skart genannt; Unsortierte oder grob vorsortierte Briefmarken, auf Papier oder auch (seltener) lose, die nach Gewicht abgegeben werden. Diese sind unausgesucht, daher können auch gleiche Marken enthalten sein.
österreichischer Briefmarkenkünstler, geboren im Jahr 1887 in Wien. Von ihm stammt der österreichische Winterhilfssatz von 1937.
Kleiner einseitig oder doppelseitig gummierter Pergaminstreifen zur Befestigung von Briefmarken in einem Album oder Auswahlheft. Durch die Wertminderung beim Entfernen der Marken aus dem Album verliert diese Art der Befestigung immer mehr an Verbreitung.
Kleiner einseitig gummierter Zettel, der zur Kenntlichmachung von Sendungen dient, die sorgfältig gestempelt werden sollen. 1954 erstmals von der österreichischen Postverwaltung eingeführt.
Begriff für Schalterbogen mit weniger als den üblichen 50 oder 100 Stück. Als Grenze nennt Häger 25 Briefmarken in einem Bogen, während die österreichische Post von weniger als 50 Marken spricht, die UNPA von bis zu 16 Marken. Oft hängt das subjektive Einschätzen aber von der Größe der einzelnen Briefmarken ab. So wird ein Schalterbogen mit 16 großformatigen Briefmarken oft nicht mehr als Kleinbogen bezeichnet, während ein Bogen mit 25 kleinen Marken durchaus als Kleinbogen angesehen wird.
Beliebte Art für Briefmarkenalben. Die losen Blätter werden durch Druck von in den Rücken eingearbeiteten Stahlfedern zusammengehalten.
österreichische Briefmarkenkünstlerin, Von ihr stammen zum Beispiel die österreichischen Portomarken von 1925.
Allgemeine Bezeichnung für Druckplatten und Druckstöcke aller Art. Sie weisen Abweichungen vom Originaldruck auf.
So lautet die Bezeichnung für ungezähnte Postwertzeichen, die so dicht am Markenbild aus dem Bogen geschnitten wurden, daß vom unbedruckten Markenrand allenfalls noch eine Spur zu erkennen ist. Teilweise beschnitten früher auch Sammler diese Marken nachträglich, um sie den oft zu kleinen Feldvordrucken in alten Vordruckalben anzupassen.
abwertende Bezeichnung für schlecht erhaltene Briefmarken
Zubehörhersteller für Philatelisten, Münzen-, Ansichtskarten- und Telefonkartensammler
Mit primitiven Mitteln aus Korkstopfen geschnittene Stempel in Balken-, Kreuz-, Stern- oder ähnlicher Form, die zumeist in Notzeiten und dann bevorzugt auf unebenen Sendungen wie Päckchen oder Warenproben zum Einsatz kamen.
Kurioses "Poststück" aus der Geschichte der Philatelie. Der Kragenbrief wurde bei einer Stammtischrunde geschrieben, mit einem Kragenknopf verschlossen, von der Post befördert und zugestellt.
österreichischer Briefmarkenkünstler
Philatelistischer Begriff für die im Postdienst bis heute wohl am häufigsten gebrauchte Stempelform in zahlr. unterschiedliche Ausführungsarten. Die normale Form ist der Einkreis- oder Zweikreisstempel. Auch Stempel mit kreisförmiger Inschrift ohne Kreiseinfassung gehören hierher.
Papierstreifen, die kreuzförmig um Zeitungen und ähnliche Druckerzeugnisse gelegt werden, um diese für den Versand zu bündeln. Bei einem nur längs beziehungsweise quer angelegten Papierstreifen sprechen wir vom Streifband. Streif- und Kreuzbänder avancieren zu Sammelobjekten, wenn, wie es häufig vorkommt, Postwertzeichen ganz oder teilweise auf ihnen verklebt wurden oder es sich sogar um Exemplare mit eingedruckten Wertzeichen handelt (beispielsweise verausgabt im Norddeutschen Postbezirk ab dem 1. November 1868).
österreichischer Segelflieger und Aerophilatelist; geboren 1905, verstorben am 12. Februar 1948 in England.
Österreichischer Künstler, der in der Philatelie vor allem für seine Olympia-Briefmarken bekannt ist.
Gremium, das den Herausgeber der deutschen Postwertzeichen – seit dem 1. Januar 1998 ist das der Bundesminister der Finanzen – bei der Auswahl der Briefmarkenentwürfe berät. Dem Kunstbeirat gehören sowohl namhafte deutsche Grafiker als auch Vertreter des Bundestages, des Bundesministeriums der Finanzen, des Sammlerverbandes Bund Deutscher Philatelisten, des philatelistischen Fachhandels sowie ein Repräsentant der Deutschen Post an. Nachdem die Themen für die neuen Postwertzeichen festgelegt sind, lädt der Kunstbeirat gezielt Grafik-Designer zum Gestaltungswettbewerb ein, begutachtet anschließend die Entwürfe und trifft aus diesen für den Finanzminister eine Vorauswahl. Dieser entscheidet dann, welche Entwürfe realisiert werden.
Begriff aus der Sammlersprache für Briefmarken oder Stempelabdrucke, die aufgrund eines Zufalls oder einer Unachtsamkeit während der Herstellung oder Verwendung Druckmängel aufweisen, die zu kuriosen Erscheinungsformen führen. So kann beispielsweise eine Verschmutzung der Druckform dazu führen, dass das auf einer Briefmarke abgebildete Porträt plötzlich einen Spitzbart hat oder ein Stempelabdruck durch einen Einstellungsfehler das Datum 32.3. statt 31.3. aufweist.
Fachbezeichnung für einen Briefumschlag
Liebe Sammler,
eine hoffentlich für Sie interessante Neuerung ist freigeschaltet.
Ab sofort können Sie sich in den Kategorien auch ein PDF zum ausdrucken der Angebote der jeweiligen Kategorie herunterladen!
Viele Grüße
Carsten Mai