Österreichischer Briefmarkenhändler, dessen Geschäft inzwischen aufgelöst wurde.
Abkürzung GS, Briefkuvert oder Postkarte, bei der ein Wertzeicheneindruck in Höhe des erforderlichen Portos angebracht ist. Jede Sammlung gewinnt durch Hinzunahme einiger Ganzsachen. Sie sind amtl. Postwertzeichen wie Briefmarken und gehören, wenn verausgabt, zu einer kompletten Sammlung dazu.
Karten, Briefe oder sonstige Vordrucke, die mit dem Eindruck einer Briefmarke durch die Post herausgegeben wurden.
Diese wurden im Unterschied zu den postamtlichen Ganzsachen im Auftrag eines Privaten hergestellt.
Vollständig erhaltene Postsendung mit Frankatur (Postkarte, Briefumschlag, Paketkarte, Postanweisung oder ähnliches).
Bestimmten Körperschaften wurde zeitweise das Recht zur gebührenfreien Postbeförderung zugestanden. Dazu wurden kursierende Dauermarken amtl. durchlocht, um so eine Kontrolle zu gewährleisten.
Begriff aus der Sammlersprache für Briefmarken und Telefonwertkarten, die Ihrem Verwendungszweck zugeführt wurden. Gebrauchte Briefmarken sind in der Regel gestempelt; durch Unachtsamkeit von Postbediensteten oder Fehlern in der Mechanik von Stempelmaschinen kann es aber vorkommen, dass gebrauchte Briefmarken nicht gestempelt wurden. Aus juristischer Sicht sind gebrauchte aber ungestempelte Briefmarken nicht mehr zu Frankatourzwecken zugelassen, da die Beförderungsleistung der Post erbracht wurde.
Zum Geburts- oder Todestag einer bekannten Persönlichkeit, Jahrestag einer Erfindung oder Entdeckung, Gründung einer Stadt, eines Staates usw. verausgabte Briefmarke, meist mit einem auf das Ereignis bezugnehmendem Motiv. Gedenkmarken sind Sondermarken.
Bezeichnung für Briefmarkenabstempelungen auf Sendungen, die nicht postalisch befördert wurden. Dadurch sind diese Belege in der Regel besser erhalten als echt gelaufene. Philatelistische Briefe ohne Adresse sind gefälligkeitsgestempelt.
Vollständiger Satz einer Ausgabe, der aus gestempelten und ungebrauchten Marken besteht.
Im Jahr 1900 brachte die Deutsche Reichspost eine neue Freimarkenserie heraus. Als Motiv für diese Marke hatte man die "Germania" gewählt. Dieses Motiv sollte mehr als 20 Jahre lang und über das Kaiserreich hinaus das Aussehen deutscher Briefmarken prägen.
privater Bestätigungsstempel, z.B. von Sammlervereinen oder Firmen
österreichischer Briefmarkenkünstler, geboren am 31. Mai 1909 in Wien
Briefmarken die mit einem Poststempel versehen sind. D.h. nicht unbedingt, dass diese Ihrer eigentlichen Verwendung zugeführte wurden und im Postkreislauf waren.
Generalpostamt
Abkürzung auf deutschen Kolonialmarken für Georgius Rex Imperator
Greece, Hellas oder Grèce findet man als Länderbezeichnung auf den Briefmarken.
Auf britischen Briefmarken findet man meistens nur den Kopf der Königin.
andere Bezeichnung für die Ausstellungskarten der UNO-New York, die auf grünem Karton gedruckt werden. Die Ausstellungskarten der UNO-Wien sind weiß, die der UNO-Genf blau.
Ganzsache
Großtauschtag
Bezeichnung für eine bestimmte Erscheinungsform des Klebstoffs bei Briefmarkenpapieren. Er entsteht durch (meist hohen) Anteil tierischer Leime (z.B. Knochenleim) die beim trocknen leicht brüchig werden.
Auf der Rückseite von Briefmarken angebrachte dünne Schicht, die beim Befeuchten klebrig wird um so auf ein Briefstück aufgeklebt zu werden. Meist wird die Gummierung vor dem Druck aufgetragen, da die Gummilösung sonst durch die Perforation oder den Durchstich auf die Markenvorderseite läuft und die Zähnung verhärtet.
Hauszeitung der Familie Belacek