Blockstück aus vier Ecken eines Schalterbogens oder Kleinbogens
Briefmarke aus vier Ecken eines Schalterbogens oder Kleinbogens, die an beiden Teilen einen Bogenrand aufweist.
Abdruck des Poststempels, der nur über eine Ecke des Postwertzeichens reicht (z.B. bei Bogenabstempelung oder Gefälligkeitsabstempelungen).
Gezähnte Marken von der senkrechten und der waagerechten Zähnung gebildete Ecke.
spezielle Marken zur Entrichtung der Eilzustellungsgebühr
Postsendung (Eilbrief, Eilkarte, Eilpaket), die mit der schnellsten Postverbindung befördert wird.
Auch Einsteckalbum, zu einem Buch gebundene Kartonblätter, auf denen eine bestimmte Anzahl von Pergamin oder Kunststoffstreifen angebracht sind. Zwischen den einzelnen Blättern sind bei modernen Einsteckbüchern je zwei Schutzblätter eingearbeitet.
Eigenname von Irland
engl. = ivory heads; Begriff aus der Sammlersprache für die auf alten (englischen) Briefmarken rückseitig durchscheinende Silhouette der abgebildeteten Persönlichkeit (Königin Viktoria).
Express Mail Service; schnellste Brief- und Paketbeförderungsart der Post
Macht die Marke unbrauchbar, sodass diese nicht mehr verwendet werden kann. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Bedarfsentwertung, d.h. die Marke ist tatsächlich im Alltag gebraucht worden und Gefälligkeitsentwertung, welche auf Wunsch des Sammlers vorgenommen wird. Es kommen auch sogenannte Bogenabstempelungen, teils maschinell vorgenommen, womit auf rationelle Weise bereits in der Produktion dem Sammlerwunsch nach gestempelten Marken Rechnung getragen werden soll, vor. Diese Art von Entwertung ist jedoch beim Philatelisten meist verpönt.
In der Philatelie eine künstlerische Vorlage zum Erstellen von Briefmarken, Stempeln oder Belegen.
Briefmarken haben normalerweise nur 2 Erhaltungsformen: Benutzt (gestempelt, gebraucht, entwertet) oder unbenutzt (ungebraucht, postfrisch). Darüber hinaus werden Briefmarken auch noch auf Briefumschlägen befindlich gesammelt.
Auf einem Erinnerungsblatt findet man neben einer originalen Briefmarke mit Ersttagsstempel auch viele Hintergrundinformation zur Briefmarke.
Im Jahr 2001 erschienen 5 deutsche Erinnerungsblätter wie z. B. das Erinnerungsblatt "Bedrohte Tierarten".
andere Bezeichnung für Ausstellungskarte
Randgebiet der Philatelie, welches sich mit Nicht-postalischen Objekten beschäftigt, wie z.B. Gedenkblättern, Vignetten, Neudrucke, etc. Oft werden solche Objekte als Ergänzung zur Hauptsammlung gesammelt, sofern sie thematisch passen, es gibt aber auch eigene Vereine, die auf die Erinnophilie spezialisiert sind. Teilweise sind sogar umfangreiche Kataloge vorhanden.
Auch Abhandlung oder Legende. Meist über 4 DIN A4-Seiten sich erstreckende Erläuterung zu einer Briefmarkenausgabe, die vertiefende, interessante Informationen zu dem Ausgabeanlass enthält.
Erster Gültigkeitstag neu verausgabter Briefmarken und Ganzsachen, nicht immer identisch mit dem ersten Verkaufstag, der verschiedentlich früher liegt (z.B. in Österreich und der Schweiz).
Bei der "Blumen-Serie" von 1948 eingesetzter Ersttagstempel.
andere Bezeichnung für den Ersttagstempel
Abkürzung ETB., Zum ersten Gültigkeitstag neuer Briefmarken verausgabtes Blatt mit hinzugeklebter Briefmarke, die in der Regel mit einem Sonderstempel gestempelt ist. Die Idee zu österreichischen Ersttagsblättern stammt aus Berlin, wo bis 1959 österreichische ETB's herausgegeben wurden. Rudolf Straußberger startete im Oktober 1960 mit einer Auflage von 1500 Stück. Ab 1963/64 wurden auch Blankoblätter vertrieben. Kombinationen wurden anfänglich nur vom Linzer Briefmarkenhändler Fischerlehner angefertigt, später auch von Rudolf Straußberger selbst (erstmals Weihnachten 1963).
"Meist abgek. FDC (engl. First Day Cover) genannt (die nach dem dt. Wort naheliegende Abkürzung ETB gilt für Ersttagsblatt). Ein Ersttagsbrief ist ein Brief (auch andere Postsendungen möglich), der am Ersttag einer neuen Briefmarke mit dieser versehen und gestempelt ist. Kann auch echt gelaufen sein.
Offizieller Poststempel, der am ersten Gültigkeitstag einer neuen Briefmarke von bestimmten Postämtern anstatt dem OT-Stempel auf dem Kuvert abgeschlagen wird. In Deutschland und bei der UNO üblich; Am 14. Mai 1948 wurde auch in Österreich ein Ersttagssonderstempel verwendet. Mit dem Beginn der Trachtenserie am 1. Juni 1948 wurde in Österreich der Ersttagstempel eingeführt.
Auch Ersttags-Zusatzstempel, offizieller Poststempel, der am ersten Gültigkeitstag einer neuen Briefmarke von bestimmten Postämtern zusätzlich zum OT-Stempel oder einem Sonderstempel auf dem Kuvert abgeschlagen wird. In Österreich seit dem 1. Juni 1948 (damals noch achteckig) im Einsatz; in Deutschland und bei der UNO wird ein Ersttagssonderstempel verwendet.
Entwurf einer Marke für die Post. Von der Post nicht angenommene, aber in den Handel gelangte Probedrucke, werden Essays genannt.
Ersttagsstempel
Estonia, Esthonìe oder Eesti findet man als Länderbezeichnung auf den Briefmarken.
Ersttagsblatt
österreichischer Briefmarkenkünstler, geboren 1896 in Münzzuschlag. Ihm sind u.a. die Dauermarken "100 Jahre österreichischen Eisenbahn" von 1937 (ANK 646/648) zu verdanken.
Liebe Sammler,
eine hoffentlich für Sie interessante Neuerung ist freigeschaltet.
Ab sofort können Sie sich in den Kategorien auch ein PDF zum ausdrucken der Angebote der jeweiligen Kategorie herunterladen!
Viele Grüße
Carsten Mai