1862 vom Leipziger Buchhändler G. Wuttig gegründeter Verlag der die ersten deutschen Briefmarkenalbum herausgab. 1864 kaufte Gustav Bauschke die Verlagsrechte und schuf den Kunstnamen Schaubek aus seinem eigenen Nachnamen. 1876 kaufte der Briefmarkenhändler Louis Senf für 10.000 Goldmark die Rechte am "Schaubek-Album". 1894 erwirbt schließlich Carl Friedrich Lücke alle Rechte und gibt erstmals Nachträgen heraus. 1930 geht der Verlag C.F.Lücke in den Besitz der Familie Junck über. 1955 werden die heute noch beliebten falzlosen "Brillant"-Alben mit den Schaufix-Klemmtaschen herausgegeben. Nach der Verstaatlichung des Verlages zwischen 1972 und 1990 führt heute Eckhard Fritz den Verlag in Großlehna nahe Leipzig.