FIP

Fédération Internationale de Philatelie, internationaler Dachverband der nationalen Philatelistenverbände (z.B. VÖPH).
Die FIP wurde 1926 in Paris mit dem Ziel von Befördern von Philatelie in ihrem, auf internationaler Ebene, ganzem Umfang.
Gegenwärtig vertritt sie 69 nationale Mietgliedsverbände aus der ganzen Welt.
An die Spitze der Föderation befindet sich ein Aufsichtsrat, der aus einem Präsident besteht, drei stellvertretende Laster-Präsidenten und fünf Aufsichtsratsmitglieder. Das Sekretariat wird von einem Generalsekretär betreut. Neben dem Ausschuss, hat die FIP elf Kommissionen/Sektionen, mit einem Präsidenten und einem sechs köpfiges Sekretariat. Jede Sektion betreut einen bestimmten Bereich der Philatelie wie beispielsweise : Aerophilatelie, Astrophilatelie, Verhinderung von Fälschungen, Maximaphilie, Philatelistische Literatur, Post-Geschichte, Post-Briefpapier, Thematische Philatelie, Traditionelle Philatelie und Jugend-Philatelie.
Seit kurzem gibt es eine Sektion für Steuermarken. Die Sammler haben sich stark daran interessiert. Erst nachdem diese Branche vier Jahre lang an nationalen und internationalen Ausstellungen ausprobiert wurde, wurde daraus eine dauernde Sektion gemacht.
Vor einiger Zeit wurde eine Kampagne FIP gegen schädliche Ausgaben gewisser Postämter, die den 1989, am Kongress von Washington verabschiedete Ethikkod der UPU über die Ausgabenpolitik der Postwertzeichnen verletzt, durchgeführt. Dieser Feldzug wurde aktiv von der "Association Internationale des Editeurs de Catalogues de Timbres-poste (ASCAT)" unterstützt.
Seit Kurzem findet eine enge Zusammenarbeit über die Probleme der Philatelie zwischen der UPU und der ASCAT statt. Im April 1991 wurde ein Symposium mit der FIP, der IFSDA, der ASCAT, und Postverwaltungen aus der ganzen Welt in Bern veranstaltet. Zusammenarbeit zwischen den drei Organisationen ist noch nie so gut gewesen wie heute.


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